E-Book: Die Bibliothek in der Strandtasche

Liebe Lesende,

reichen euch auch „zwei oder drei […] Reclamhefte“ für den Urlaub, wie offenbar Herrn Forssman?

Mir nicht. Nicht einmal, wenn ich nicht bloß Strand- oder Baggerseeurlaub mache. Zu den reinen Lesebüchern kommen in jedem Fall noch Reiseführer, Bestimmungsbücher, vielleicht ein Sprachführer oder Wörterbuch … Ach ja, die „schönen“ Zeiten, wo 1/4 Rucksack schon mit Büchern ausgefüllt war!

Ha! Jetzt nicht mehr! Selbst wenn ich längst nicht alles digital bekomme, verringern sich dank E-Books Volumen und Gewicht doch schon deutlich. Und erfahrungsgemäß werden die E-Book-Reader mit der Zeit auch noch kleiner und leichter werden.

(Mehrere davon brauche ich übrigens auch nicht. Aber das ist eine Frage der lesbaren E-Book-Formate, und darüber informiere ich mich vor dem Kauf.)

Nein, wenn ich die Wahl habe, »Krieg und Frieden« als Buch oder als E-Book auf Reisen oder auch nur ins Arztwartezimmer mitzunehmen, weiß ich, was ich wähle!

(Wenn ich freilich damit rechnen muss, fern von Batterien und Steckdosen lesen zu wollen, dann …, ja dann … weiß ich auch, was ich wähle! Dann eben doch wieder Papier! 🙂 )

Eure Irja.

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5 responses to this post.

  1. „erfahrungsgemäß “ ist aber falsch, denn die Erfahrung lehrt uns, dass erst das Geld zählen nicht vergessen sein darf, dann erst die fortschrittliche Technologie.
    DIe eReader sollen nicht kleiner sein, eher flacher, das schon.
    Ja, Papier braucht keinen Stecker 🙂
    Aber sonst finde ich schon etwas übertrieben den eReader als Hexerei auszugeben, die vernichtet werden soll. Wie bei der Hexenverbrennung. 🙂
    Liebe Grüße, Gregor
    PS“Bei dir lese ich immer wieder gern, kurze Beiträge, einfach super.“

    Antwort

  2. Exakt. – Außerdem gibt es auch Menschen, die nicht nur wegfahren, wenn sie Urlaub machen. Ich fahre zweimal die Woche durch halb Deutschland (und wenn ich mir die DB-Lounge und den ICE so anschaue, dann bin ich da nicht allein). Da sind E-Books schon sehr praktisch.

    Ich fände auch „Paketangebote“ schön, weil ich zwar wirklich gern Papierbücher kaufe (auch wenn ich sogar in einer ziemlich großen Wohnung langsam an die Grenzen des Stauraums komme), dasselbe Buch aber gern auch mal auf die Fahrt mitnehmen möchte. Deshalb wäre es für mich ideal, wenn man gegen Aufpreis gleich noch die E-Book-Version dazu bekommen könnte – wie bei den Filmpaketen mit Blu-Ray, DVD und digitaler Kopie. Diese Option habe ich nur bisher nicht gesehen. Ob das bei Büchern unwirtschaftlich wäre?

    Antwort

    • Hallo,
      interessanter Wunsch! Hat aber tatsächlich was. Bisher habe ich derlei (oder ähnliche) „Pakete“ nur bei Sachbüchern gesehen, und auch da bisher noch nicht so oft, wie ich es mir selber zuweilen wünschen würde.
      An „Unwirtschaftlichkeit“ kann das eigentlich nur liegen, wenn „Unkenntnisse“ dazukommen. Sooo aufwändig scheint es mir nämlich nicht zu sein, aus einer vorhandenen Buchdatei (und das hat man ja so oder so vorm Druck) auch noch ein E-Book zu machen.
      Evtl. ein Problem, die eigene Vertriebslogistik auf Downloads mit Kundencode umzustellen?

      Antwort

  3. Verträgt ein E-Book-Reader den Sand am Strand? Ansonsten finde ich es eine tolle Erfindung für Reisen.

    Antwort

    • Guter Einwurf. Könnte (noch) ein Problem sein. Aber Handies halten Sand inzwischen auch aus. (Und sogar Wasser.) Warum also nicht auch E-Reader?

      Antwort

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