30 Tage übers Schreiben bloggen – 8: Genres und Schubladen

Liebe Lesende,

„Welches Genre bevorzugst Du beim Schreiben, welches beim Lesen?“, lautet die nächste Frage.

(Hm, ich könnte euch ja jetzt auf meinen Roman verweisen … – Nee! Bin ja nicht fies! 😉 )

Ich liebe es, mich freizudenken vom Hier & Jetzt, zu fabulieren, mit Mythen zu spielen, scheinbar Selbstverständliches auszuhebeln und dann zu schauen, was passiert. Das geht in Fantasy und Science Fiction am besten.

Vor allem Fantasy bewegt sich allerdings oft in recht starren Gleisen. Gar nicht so einfach, daraus auszubrechen!

Daher kenne ich als Leserin auch viele neue Fantasy-Werke nicht, sie haben mich bisher einfach nicht gereizt. Oft ist mir schon die Sprache zu plump. Die vielen Reichs- und Weltrettungs-Plots gehen mir etwas auf die Nerven, ebenso die jugendlichen Protagonisten. (Meistens jedenfalls.) Und man kann doch nicht immer Pratchett lesen, oder? 😉

Bei Krimis zeigt McCall Smiths »Mma Ramotswe«, dass es sogar ohne Leichen geht! Und van Guliks »Richter Di« sind herrlich verknotet.

Fantasy-Krimis hätte ich gern mehr. Schumacher/Lossau sind gut (und nehmen so manches Genre-Typische gnadenlos & gekonnt auf die Schippe!), allerdings auch knallhart. Immerhin gibt es auch Fuchs‚ Elfendetektiv Erkül Bwaroo, der ein paar Grimmschen Stories auf den Grund geht!

Eure Irja.

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