Der neue Roman: mit Glossar?

Liebe Lesende und Schreibende,

Gelangweilt saß die Gräfin auf der Bergere und ließ sich von ihrem Amanuensis, einem rechten Kalmäuser, von seiner letzten Visite im Karner berichten, während sie Trogalien naschte.

Fantasy? Lauter selbsterfundene Wörter? – Keineswegs. Na gut, es ist ein ziemlich künstlich zusammengefrickelter Satz, aber prinzipiell könnte es ihn geben. Also ich wäre als Leserin dankbar für ein Glossar am Ende des Buches!

Aber sollte ein Autor nicht stets so schreiben, dass der Leser auch ohne Wörterbuch versteht, was er meint?

Klar. Nur geht das zum einen nicht immer, zum anderen bin ich als gespannte Leserin gerne vergesslich. Und dann taucht der Amanuensis wieder auf und … Wer war das noch? Und wieso darf die Tochter der Gräfin so mit ihm umspringen?

Nerven tun mich freilich Glossare, die Nichtigkeiten oder gleich gar nichts erklären.

„Nuluna – Gottheit“.

Ja, danke. Habe ich mir an den entsprechenden Stellen wahrscheinlich schon gedacht. Aber was für eine „Gottheit“? Aus welcher Kultur?

Das Testleseexemplar von »Würmerfraß« kommt noch ohne Glossar. Aber ich fürchte, ich fürchte, diese Mühe werde ich mir noch machen müssen.

Gedanke am Rande: Hier hat wieder das E-Book-Fomat einen Vorteil! Gedruckt kostet ein Buch mit Glossar gleich wieder mehr, weil eben: mehr Seiten. Bei einem E-Book ist das egal. (Für Arbeitsstunden wird man als Autor eh nicht bezahlt. ;–) ) Und ich kann sogar noch Direkt-Links ins Web anbieten, wenn es dort weitere Seiten zum Thema gibt.

Eure Irja.

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