Der neue Roman und der Konflikt mit dem Konflikt

Liebe Lesende und Schreibende,

da schlägt mir ein Testleser von »Würmerfraß« doch allen Ernstes als „Alternative“ vor:

„Man streicht den Plot mit der (…) Antagonistin komplett (…) und erzählt dafür über einen längeren Zeitraum hinweg, wie sich Kerimor im Dorf einzugliedern (…) beginnt“.

Wie? Was? Ein (fast) rein „innerer“ Plot, zumindest einer ohne „Äkschn“ und Showdown [ähm, ja, treffender Anglizismus halt … ;–) ], und das in einem Fantasy-Roman?! Also, das geht ja gar nicht!

Oder vielleicht doch?

Jedenfalls trifft das genau mein häufiges Problem: Mich interessieren Psyche und innere Entwicklung meiner Chars meist mehr als irgendwelche großartigen, „spannenden“ Handlungsplots. Solche erwarten aber wiederum die meisten Fantasy-Leser (wurde mir ebenfalls schon gesagt).

Im konkreten Falle werde ich mir den Vorschlag durch den Kopf gehen lassen. Und dann in dieser Form wahrscheinlich verwerfen. Interessant ist er aber allemal!

Eure Irja.

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5 responses to this post.

  1. Wenn beide „Vorgangsweisen“ nicht die richtigen sind, gibt es vielleicht eine dritte, vierte oder hunderzwölfte, die perfekt ist. Und du wirst sie finden 😉

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