Der neue Roman – Häkel-, Näh- und Flickarbeiten

Es soll ja Autoren geben, die beim Anfang ihres Romans anfangen, bis zum Ende durchschreiben und dazwischen allenfalls noch etwas streichen oder Wörter korrigieren, aber mehr nicht. – Dazu gehöre ich leider nicht.

»Würmerfraß« wurmelte phasenweise in Schleifen und Schlaufen vor sich hin, da habe ich verschoben und neu verknüpft, nachträglich eingefügt, aufgedröselt und umverteilt.

Dazu habe ich – neben den üblichen Anmerkungs-, Plot- und Verlaufsdateien – diesmal sogar ein papierenes Notizbuch geführt, in das ich Ideen, Bearbeitungsvermerke usw. der Reihe nach eingetragen habe. Zu viele Gedanken kamen mir beim Kochen, im Garten oder beim Einschlafen, wenn der Rechner längst ausgeschaltet war!

Natürlich kritzele ich auch sonst Ideen auf Notizzettel (die überall bereitliegen müssen). Aber nachdem ich irgendwann einen vermissten Zettel in einem Kochbuch, einen anderen auf dem Umtopftisch entdeckte, ging ich doch lieber zu einem Notizheft über.

Klar, iPad oder dergleichen wäre was Feines! Aber eigentlich auch wieder nicht. – Beim Kochen oder bei der Gartenarbeit wäre das absolut fehl am Platze – und dann flöge doch wieder alles auf losen Zetteln herum.

A propos: Wann konstruiert eigentlich endlich mal jemand einen (bezahlbaren) Kleinrechner (Pad, Palm oder was auch immer), der küchen- und gartenkompatibel, das heißt: geschützt und notfalls auch mit Schmutzfingern zu bedienen ist?!

Eure Irja.

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4 responses to this post.

  1. Oh liebe Irja, was können wir nicht alle ein Lied davon singen! 🙂 Notizzettel die eben doch noch GENAU DA lagen und sich plötzlich in Luft auflösen oder man weiß dann auch gar nicht mehr was das Gekrakelt darauf eigentlich bedeuten sollte (so geht es zumindest mir oft). Ein Notizheft ist da eine gute Alternative, aber da muss man dann auch konsequent sein. Ich glaube aber, dass zum Beispiel so ein Apfel-Tablet doch ganz resistent ist. Gerade schmutzige Gartenfinger steckt das locker weg. Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass es sogar nasse Spülhände aushält. Auch wenn der Preis schon happig ist.
    Ich bewundere ja deine zielstrebige, geplante und vor allem sortierte Vorgehensweise was die Umbauarbeiten angeht. Darf ich mir da eine Scheibe abschneiden? 🙂

    Antwort

    • Ähem, ja, das mit dem Gekrakele … Sehr bekannt, sehr bekannt … 😉
      Da ich am »Würmerfraß« recht konsequent gearbeitet habe, klappte das auch mit dem Notizbuch. Derzeit übernehmen wieder Zettel das Revier. (seufz)
      Danke für die Erfahrung mit dem Apfel-Tablet! Dann fange ich wohl mal langsam mit Sparen an …
      Ja, schneide Dir ruhig eine Scheibe ab! – Bloß lass bitte einen Restzipfel übrig, sonst klappt das mit der End-Überarbeitung nie. 😉

      Antwort

  2. *kichert* leider kannst du da höchstens auf ein militärzertifiziertes Tablet zurückgreifen die aber ziemlich teuer sind. Ansonsten haben die Surface Pro eine Stifteingabe. Nass werden sollten sie aber trotzdem nicht.

    Antwort

    • Blöd!
      Suchen die Computerfirmen nicht immer nach was Neuem und nach neuen Kundenkreisen? – Da hätten sie mal was! Aber auf uns hört ja keiner … 😉

      Antwort

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