Buchtipp: Vielleicht ein bisschen Agatha Christie?

Liebe Lesende,

Weihnachtsgeschenke sind zwar wahrscheinlich längst gekauft, aber wenn dieses Wetter so anhält, werden wir selbst noch jede Menge Lesestoff brauchen.

Gute Gelegenheit, einmal Unbekannteres oder „Sonderbares“ vorzustellen, was mir im vergangenen Jahr so übers Nachttischchen (lies: Lesestapel) gewandert ist.

Mit Agatha Christie (1890 – 1976) fange ich an. – Gääähhn! Womöglich Miss Marple oder Poirot?! – Nun, beide schätze ich, aber in diesem Falle meine ich Parker Pyne.

»Parker Pyne Investigates« ist eine Sammlung von Erzählungen um Parker Pyne, der nicht etwa ein Detektiv ist, sondern ein ehemaliger Beamter, der Statistiken zusammenstellte. Jetzt, im Ruhestand, nutzt er seine so erworbene Menschenkenntnis auf etwas andere Art. »Are you happy?«, inseriert er in der Zeitung. »If not, consult …«

Also ein Psychotherapeut?! – Ein bisschen. Allerdings ein sehr praktisch arbeitender, der bei Bedarf selbst vor Entführung nicht zurückschreckt.

Natürlich wäre Agatha Christie nicht Agatha Christie, wenn dabei nicht dann und wann auch echte Verbrechen eine Rolle spielten. Meistens geht es jedoch darum, dumm Gelaufenes wieder ins Lot zu bringen.

Entstanden sind diese Geschichten 1932 und 1933. Miss Marple gab es da schon, aber die meisten von A. Christies berühmteren Krimis folgten erst später.

Sehr schöne Betthupferl, anregender Lesestoff für zwischendurch oder etwas für lange Bahnfahrten!

Irja.

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