Lesende, Schreibende und die Erfindung der Verlage

Liebe Lesende und Schreibende,

vor das gemütliche Schmökern haben die Götter das Publizieren gesetzt. Ohne „Veröffentlichung“ kein Lesestoff, es sei denn, ein jeder schreibt ihn für sich selbst. (Was, wenn man es recht bedenkt, 1. aufwandig und 2. sinnlos ist.)

Am Anfang stand wohl das Self Publishing: Jemand schrieb etwas und verteilte Abschriften, die wiederum abgeschrieben und weiter verteilt wurden. (So jedenfalls im Mittelalter, die Antike war schon weiter, aber darüber weiß ich zu wenig.)

Dann kamen findige Unternehmer auf die Idee, die Sache mit den Abschriften (bald auch: Drucken) und dem Verteilen als Geschäfts-Bundle aufzuziehen – die Verlage waren geboren.

Vorteil für Lesende: Nun gibt es bekannte Bezugsquellen für Lesestoff. Vorteil für Schreibende: Nun brauchen sie Vervielfältigung, Werbung und Versand nicht mehr selbst zu machen und können sich aufs Schreiben konzentrieren. Moderne Arbeitsteilung also, prima! (Vorteil für die Verleger: Als Vermittler zwischen Anbietern und Konsumenten können sie mit etwas Geschick richtig gut davon leben, pardon, sich selbst in den Ruin treiben. ;–) )

Ich bin selbst eine Verfechterin des Prinzips „Ein jeder mache, was er am besten kann“ und schätze Arbeitsteilung. Das nötige Kleingeld für „professionellen“ Selbstverlag (*) habe ich auch nicht. Deshalb sollen meine Werke am besten über Verlag laufen. Leider hat sich meine Wunderwald-Verlegerin inzwischen auf Tanz und Rumänien spezialisiert – da kann der »Würmerfraß« sich noch so winden, das gibt er einfach nicht her.

Also auf, auf zur fröhlichen Verlagssuche!

Irja.

(*) auch hier Verlagsvorteil: Groß- und Stammkunden bekommen bei Druckereien etc. pp. bessere Konditionen, ISBNs im „Großpack“ kosten etwas weniger usw.

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6 responses to this post.

  1. Ja, „leider“ gehen Tanz und Rumänien bei mir besser, obwohl Ihr Vampir herzallerliebst ist und eigentlich super ins Programm passt. Aber manchmal steckt man einfach nicht drin.

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  2. Halt dir die Daumen, dass es bald klappt. Gibt es einen Wunschverlag?

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