Und warum kein Agent?

Liebe Lesende und Schreibende,

zwischen Autoren und Verlage haben die Götter mittlerweile auch noch Agenturen gestellt. Verständlich, werden doch Gerüchten zufolge jeden Monat 2,87 (*) Verlagsmitarbeiter von umstürzenden Stapeln unverlangt eingeschickter Manuskripte erschlagen.

Das Erschlagenwerden übernehmen nun also Agenten, die neuen Stuntleute des Literaturbusiness‘. Dafür nehmen sie den Publizierenwollenden die zeitintensive Suche nach passenden Verlagen ab und kennen vielleicht sogar das eine oder andere Hintertürchen ins Herz eines Cheflektors. – Zumindest im Idealfall.

Mag sein, dass dieser Idealfall schon irgendwo existiert. Für den anglophonen Raum habe ich tatsächlich gut sortierte Agentenlisten und -portale im Netz gefunden. Schland kriecht da leider noch weit abgeschlagen hinterher. Die bei Uschtrin gelisteten Agenten sind ausgebucht, vertreten längst nur noch VIPs oder fassen „Fantasy“ allenfalls mit Gummihandschuhen an. – So jedenfalls mein bisheriger Eindruck.

Und „bewerben“ muss ich mich so oder so.

Also: Zeit sparen, Geld sparen (**), selbst ist die Autorin. Vielleicht versuche ich es mit dem nächsten oder übernächsten Roman. Die »Würmer« müssen auf ihren James Bond noch verzichten.

Irja.

(*) Eine völlig frei erfundene Zahl, die aber gut und vor allem halbwegs realistisch aussieht. 😉

(**) falls es je zum Verlagsvertrag kommen sollte

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