Mehr Chancen für Nicht-Flegel ;->

Liebe Schreibende,

bei meiner Verlagssuche stieß ich immer wieder auf den Satz:
„Bitte informieren Sie sich vorher, ob Ihr Buch in unser Verlagsprogramm passt.“
– Was mich verwunderte. Ist das nicht selbstverständlich? Offenbar nicht.

Auch Anmerkungen wie: „Auffallend viele Rechtschreibfehler, Massenanschreiben und die Nicht-Beachtung folgender Vorgaben hinterlassen schon zu Beginn einer möglichen Zusammenarbeit einen schlechten Eindruck.“ (Acabus) oder: „Ein direkt an uns gerichtetes Anschreiben ist hilfreich. Mails in denen wir – neben zig anderen Verlagen – nur in Copy sind, kommen meist sehr schlecht an.“ (Schüppler; es gab auch krasser Formuliertes) machten mich staunen. – Und lassen mich (gemeinerweise) heimlich hoffen.

Wenn nämlich wirklich ein Großteil der werten Kolleginnen & Kollegen seine Sachen an falsche Verlage schickt, ohne Anschreiben womöglich, mit hanebüchenen Fehlern, ohne Beachtung der Verlagswünsche zu Exposé etc., dann … habe ich ja noch richtig Chancen!

Oder ist das jetzt zu fies gedacht?

Irja.

P.s.: „Gedanken zu Manuskripteinsendungen“ mit interessanten Beobachtungen stellte übrigens der Chef vom Eldur-Verlag an. Zu finden beim Eldur-Verlag.

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5 responses to this post.

  1. Posted by Hanna M. on 25. Januar 2015 at 21:40

    So weit bin ich ja noch nicht, aber ich finde es sehr interessant, was du alles bei der Verlagssuche erlebst.

    Antwort

    • Ich fand das auch interessant! Mit der Zeit bekommt man ja doch einiges mit aus der Welt der Verlage (wenigstens der kleineren und mittleren). Es gibt Phasen, da frage ich mich, ob ich mir das alles eigentlich antun will … :-/

      Antwort

      • Posted by Hanna M. on 26. Januar 2015 at 18:48

        Ja, auch ohne damit zu tun zu haben, habe ich mich das auch schon gefragt, denn irgendwann ist es soweit. Warum versuchst du nicht mal Selfpublishing?

      • Naja, siehe . Wenn das nicht klappt, habe ich allerdings Selbstverlag vor. Erst einmal werde ich allerdings wohl an Grimo/Band I üben. – Ist halt alles Arbeit, in der andere geübter sind als ich und die mir daher viel Zeit (z.B. vom Schreiben) wegnimmt. Noch schlimmer ist es mit dem „Klappern“ (Werben). Wenn ich mir allerdings ansehe, wie viele Verlage das ohnehin auf die Autoren abwälzen, fällt dieses Argument schon mal weg …

      • Grrrrr… Diese Funktion, die URLs raus haut …
        Mal sehen, ob’s jetzt geht. Also, auf
        https://irenebulling.wordpress.com/2015/01/21/lesende-schreibende-und-die-erfindung-der-verlage/
        habe ich einiges dazu geschrieben, warum ich (erst einmal) nach einem Verlag suche.

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