Verschollen im Dickicht

Liebe Gärtelnde und Lesende,

nicht, dass Ihr meint, mich gibt’s nicht mehr …

Kaum meinte ich, mit dem Baumschnitt das Gröbste hinter mir zu haben, fielen mir die Brombeerranken ins Auge … Oh weh! Da musste ich ran! Dann wollten die Kübel entwintert, ihre Insassen womöglich umgetopft werden. Ein Regentag versprach Ruhe – da meldeten sich die Tomaten und Paprika und meinten, sie hielten es einfach nicht mehr zu dritt, viert oder gar fünft im Töpfchen aus. Kaum bekamen die ersten ihr eigenes Töpfchen, wollten die übrigen natürlich auch – und wenn ich damit durch bin, beschweren sich vermutlich die ersten, ihr Topf würde schon zu eng …

Endlich sitze ich am Rechner – da geht draußen das Gezetere los: In der Thuja hat sich ein junges Amselpärchen niedergelassen, und seit „sie“ brütet, dreht „er“ hohl. Heroisch verjagt er Spatzen von der Futterstelle und greift sogar den Häher an, der doch bloß seiner Holden einen Kropf voller Erdnüsse holen will!

Und da soll man sich konzentrieren können?

Frühling ist anstrengend.

Eure Irja.

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