Tübinger Poetik-Dozentur 2015

Eine Stadt, die auf sich hält, hält sich Stadtschreiber.

Eine Unistadt gönnt sich zudem eine Poetik-Dozentur, und sei es auch nur 5 Tage lang. (Reicht meistens ja auch.)

Was war es, was die Tübinger Organisatoren dieses Jahr bewog, Clemens J. Setz und Kathrin Passig einzuladen?

C. J. Setz ist noch nachvollziehbar. Er sackte 2011 den Leipziger-Buchmesse-Preis ein, 2012 mit »Indigo« beinahe den Deutschen Buchpreis und hat mittlerweile seinen 4. Roman herausgebracht. Ein ernstzunehmender Autor also, den ein Ort in seinem Hier-war-er-auch-schon-Portfolio haben sollte.

Kathrin Passig gelang zwar 2006 mit „Sie befinden sich hier“ ein erfolgreicher Überraschungsangriff auf den Bachmann-Preis, seitdem trägt sie aber eher mit ziemlich „neuländischen“ Sach-Projekten wie dem „Techniktagebuch“ (http://www.techniktagebuch.de/) zur Kulturaufrechterhaltung in diesem unserem Lande bei.

Da stößt man in Programm und Vorreden dann auf ein lobendes Zitat von C. Setz über K. Passig, in dem er sie mit Karl Kraus und Oscar Wilde vergleicht. – War das etwa Anlass …?! – Ein Schelm, wer solches düchte!

Mich jedenfalls hat es erstmals seit etlichen Jahren wieder zur PoetDoz gezogen. Und jeder Vortrag war ein Erlebnis!

Eure Irja.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: