In memoriam Heinz Oberhummer

Liebe Lesende,

es ist schon ein paar Tage her, ich erfuhr es aber gerade erst: Die „schärfste Science Boy Group der Milchstraße“ ist um ihr (physisch) kleinstes Drittel ärmer geworden.

Mit erst 74 Jahren verstarb der Alpakazüchter, begnadet unbegnadete Rocksänger & Gitarrist, Professor emeritus, experimentierende Theoretiker mit explosiver Begeisterung, am Rande auch noch nobelpreisnominierte Physiker, vor allem aber Science Buster und Volksaufklärer Heinz Oberhummer.

Wer die Wiener „Science Busters“ Oberhummer / Gruber / Puntigam nie kennengelernt hat, der möge hoffentlich noch die eine oder andere Sendung ihrer Auftritte im Wieder Rabenhof-Theater im Archiv finden! Andernfalls hat er im Leben was verpasst.

Schnief!

Irja.

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4 responses to this post.

  1. Ich hatte das Vergnügen, ihn mehrere Male live zu erleben. Wenn meine Physiklehrer auch nur ansatzweise so begeisternd gewesen wären, hätte ich mehr Ahnung davon. Grandioser Höhepunkt: jeder Gitarreneinsatz 🙂 Wir sind froh, dass es aus der Karriere als Musiker nichts wurde. Die Welt der Wissenschaft wäre ärmer ohne ihn.

    Ich habe ein von ihm signiertes Buch und kann mir leider nicht mehr seine anderen Bücher signieren lassen 😦 Beim letzten Auftritt der Science Busters in Graz Mitte November hat er schon gefehlt.

    Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass er jetzt ein Teil des Universums ist und seine Atome durch die Weiten der Galaxie schweben. Das gefällt ihm sicher 🙂

    Antwort

    • Ja, genau, damit muss man sich jetzt trösten.
      Immerhin hast Du ein signiertes Buch!
      Ich LIEBE sein „Born to be wild“! (und die anderen Stücke natürlich, auch wenn sie nicht immer zu erkennen waren …)
      Und Du Glückliche hast die Jungs sogar live erlebt. (Ich gebe zu, auch Puntigam- und Gruber-Fan zu sein, auch sie sind unschlagbar.) Ich kenne sie bloß aus dem Fernsehen. (Und danke dem ORF, dass wir armen „unzensierten“ Deutschen wenigstens noch per Netz an die Sendungen rankommen!)

      Antwort

      • Mein Favorit: Smoke on the Water. Zum Glück ist das Riff so eingängig, dass es auch als Oberhummer’sches Solo zu erkennen war 🙂
        Hab die Science Boy Group oft live gesehen, ich glaube, 6 oder 7 Mal. Sie machen ja manchmal einen Abstecher in die „Provinz“ – Graz, Deutschland und die Schweiz.
        Live sind sie der Hammer, und die Zusammenschnitte im ORF werden dem nicht gerecht, zumal einige „Sketche“ teilweise arg zusammengeschnitten wurden.
        Puntigam und Gruber bleiben sich gegenseitig nichts schuldig an gemeinen Attacken, und Oberhummer war immer der übersprudelnde Gegenpol zu Grubers knochentrockenen Humor und Puntigams beißendem Witz.

        Ich hoffe, sie machen weiter, beim letzten Mal gab es schon einen Astrophysiker und einen Biologen als Boy Band Mitglieder auf Probe.

      • Stimmt, S. o. t. W. war auch klasse!
        Tja, von den „Touren“ wusste ich erst gar nichts. Ich hätte sie mir auch nicht leisten können. Daher bin ich froh, wenigstens die Zusammenschnitte zu kennen!
        Bin auch gespannt, ob und wie es weitergeht. – Ich hoffe jedenfalls, dass es das tut!

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