Tübinger Poetik-Dozentur 2015 – Schreibende Staatsquallen

Liebe Lesende und Schreibende,

im Gegensatz zu Setz stand Kathrin Passig eigentlich nur zum Beamer-Bedienen mal kurz hinterm Lesepult. Ansonsten sprach sie frank & frei.

Da sie meist im Team workt, ging sie auf genau diese Art des Schreibens ein. Von Anekdoten über konkrete Programme und Netz-Funktionen bis hin zu (altersmildem?) Mitgefühl für die Verlage, die sich noch schwer tun mit Autorenkollektiven und moderner Technik schlug sie ihren Bogen.

Schlechte Erfahrung hat sie mit Co-Autoren nie gemacht – sie kannte sie (und ihren Stil) ja alle schon aus dem Netz.

Und auch sie begrub die Mär vom „eigenen Stil“: Selbst nahe Freunde oder Verwandte ordnen Passagen eines fertigen Gemeinschaftswerkes genau so oft falsch zu wie richtig. Reine Zufallstreffer also, nix mit „habe ich sofort erkennt“.

Derzeit bin ich noch am Überlegen, ob ich Kathrin Passig um ihre Co-Autoren beneiden soll. Ein bisschen, glaube ich. Wobei sich Sachtexte wohl einfacher gemeinsam schreiben lassen als Geschichten. Trotzdem – manchmal wäre z. B. ein „Plotter“, der aber ungern ausformuliert, schon praktisch. 😉

Eure Irja.

Sehr ansehens- und nutzenswerte Projekte von Kathrin Passig:
http:// http://www.riesenmaschine.de
und
http://www.techniktagebuch.de .

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