Aaacht–sam!

Stillgestanden!

Umgeschaut!

Liebe Lesende,

kürzlich bin ich schon wieder über das Wort gestolpert: „Achtsamkeit“. Hat da jemand im Duden geblättert und ein altes (*) Wort neu entdeckt?

(*) 16. Jh., jedenfalls als Adjektiv

Keineswegs! Es handelt sich offenbar um eine „neue“ Psycho-Wellness-Übung. Entspannungsgymnastik für die Seele.

Konzentriere dich „ganz auf das Hier und Jetzt“, so die Anleitung des (Er-)Finders der Methode, und man braucht offenbar mindestens acht Wochen, um das zu lernen.

Komisch, ich brauche dafür bloß einen gemütlichen Stuhl im Garten, einen Spaziergang, manchmal sogar nur eine kleine Leckerei.

Einer Hummel zuschauen, wie sie sich durch eine Blüte wurschtelt.

Nach arbeitsreichem Tag den Wolken hinterher blicken.

Eine Erdbeere genießen oder ein Stückchen richtig guter Schokolade …

„Carpe diem“, empfahl schon der Dichter Horatius vor über 2.000 Jahren: „Pflücke den Tag“. Jeden einzeln. Wie einen leckeren Apfel, der keine Druckstellen bekommen soll. – „Achtsam“ eben.

Eure Irja.

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4 responses to this post.

  1. P.S.: Darf ich das rebloggen?

    Antwort

  2. Oh ja, die Psycho-Abzocke mit den ach so wertvollen Worten – danke für diesen Post 🙂

    Antwort

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