Terry Pratchett: Lords and Ladies

Liebe Lesende,

derzeit lese ich mehr, als dass ich schreibe. In letzter Zeit nehme ich mir dabei endlich wieder einmal Terry Pratchett vor.

In „Lords and Ladies“ (1992, dt.: Lords und Ladies) kehren Granny Weatherwax, Nanny Ogg und Magrat Garlick von längerer Reise nach Lancre zurück. König Verence hat seine Hochzeit mit Magrat festgelegt (was ihr gar nicht passt). Beim Steinkreis The Dancers spielen junge Mädchen mit schwarz lackierten Fingernägeln „Hexen“; ein Jäger treibt einen Hirsch in den Steinkreis (und ist kurz darauf einen sehr kurzen Augenblick lang sehr verwundert); die Bannmauer zwischen den Welten wird schwächer. – Und dann sind sie zurück in der Welt: die Elfen!

Warum das gar nicht so toll ist und was Esme, Gytha und die künftige Königin Magrat dagegen tun (mehr oder minder unterstützt oder gehindert durch Familie Ogg, ein Einhorn, die Bienen, den womanizing Zwerg Casanunda, Erzkanzler Mustrum Ridcully, Zauberer Ponder Stibbons, den Bibliothekar und ein paar andere ganz-normale Leute), erzählt Pratchett hier gewohnt furios, Lachmuskeln erschütternd und spannend.

Man muss den bisherigen Werdegang der genannten Hexen, Zauberer und des Königs nicht kennen, um diesen Scheibenwelt-Roman zu genießen. Tut man es, gibt es trotzdem die eine oder andere Überraschung. („Soso, schau einer an!“ oder auch: „Ach nee, oder?“)

Ein wilder Mittsommernachts(alp)traum, der auch die düsterer werdenden Herbsttage aufhellen kann.

Eure Irja.

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