Über mich

Liebe Lesende,

ich bin eine deutsche Fantasy-Autorin, nicht mehr ganz jung, noch nicht sehr alt. Hier ist mein Werdegang.

Dear Readers, I’m a German fantasy author, not quite young any more, still not very old. Here you will find, how it all came about. – Sorry, no English version yet. If you are interested, just ask me, and I’ll try to translate …

Schon im Alter von wenigen Monaten begann ich Geschichten zu erfinden.
(Für eine Autorin gehört sich das so. Obwohl ich mich immer frage: Ist das wirklich etwas so Besonderes? Tun das nicht alle Kinder?)
Ein umgedrehter Küchenhocker war für mich ein Schiff (unumgedreht ein Pferd). Gehäuseschnecken aus Gartentreppenecken dienten mir als Menschlein und Monster, je nach Bedarf. Und wer weiß, ob es wirklich ein Unfall war, als ich fast in einem Bach ertrank, oder ob mich nicht eine Nixe gerufen hatte?

Fest steht: Bücher zogen mich magisch an,
Die kleine Irene am BŸücherregal
und schon mit knapp 1 Jahr saß ich an der Schreibmaschine
Die kleine Irene an der Schreibmaschine
– das soll mal einer toppen!

Da ich mit vier oder fünf Jahren auch einen sehr gelungenen Schnee-Osterhasen baute und interessante Formen aus Knetmasse schuf, vermute ich, dass in mir auch noch ein Bildhauer schlummert. Der ist bisher allerdings noch nicht weiter in Erscheinung getreten.

Ansonsten begleiten mich Erinnerungen an einen weggeflogenen Kanarienvogel, Indianerspielen auf einem verwilderten Grundstück, heimlich-nächtliches Lesen bis morgens um 5 (samt folgendem Fast-Einschlafen in der Schule), Klettern in Kirsch-, Apfel- und anderen Bäumen, ein Umzug und was es sonst so an Ereignissen in Kinder- und Jugendtagen gibt. Nichts Unübliches, würde ich sagen. Auch nicht die Gedichtchen und Geschichtchen, die ich ab und zu aufschrieb. (Die meisten Geschichten blieben in meinem Kopf und kamen nie auf Papier.)

Lesestoff? – Immer und jede Menge! Pippi Langstrumpf. (Wer kennt noch den Spunk?) Die kleine Hexe, das kleine Gespenst, der kleine Wassermann (den sogar als selbstgebastelte Puppe, samt grüner Haare). Das kleine Ich-bin-Ich (ebenfalls nachgebastelt). Indianergeschichten, Cowboy-Comics und Karl May (seltsamerweise nie Winnetou). Kästner, Krüss und Kruse. Tiergeschichten von Bilderbüchern bis Löns und wieder zurück. Vermutlich viel zu früh Swift, Dickens und Kipling, erstaunlich spät Tolkien. Sogar Hanni und Nanni (ja, doch, tatsächlich). Und Momo. (Die »Unendliche Geschichte« dagegen habe ich zwei- oder dreimal probiert und nie gemocht.)

Ich studierte nicht Germanistik (was ich bis heute nicht bereue). Dafür lockte mich mein damaliger Freund ins Rollenspiel. (Erst später erfuhr ich, dass manche Kreise „Erotisches“ darunter verstehen.) Ab da bekam mein Geschichten- und Leute-Erfinden eine andere, eine „Stift & Papier“-Dimension.

Inzwischen sind einige kurze Geschichten von mir in Anthologien und Magazinen erschienen, wenn auch unter anderem Namen. »Drei Tropfen Blut« ist mein erster veröffentlichter Roman.

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