Archive for the ‘Der neue Roman’ Category

Grimo, Krimis, Würmerfraß …

Liebe Lesende und ebenfalls Schreibende,

Vögel und Garten (sprießend! blühend!) hin oder her, gelegentlich widme ich mich auch noch dem Schreiben. (Ja, doch!)

Gerade habe ich Texte an Alea Libris und an den Noel-Verlag (Weltentor) geschickt. Ich habe mich darin weiter mit meiner einen Schreib-Welt »Idris« beschäftigt, die sich bisher noch ein wenig sträubt.

Auf Idris sollen auch die geplanten Hafenstadt-Krimis spielen. Das bedeutet ein Ringen mit gleich mehreren sperrigen Themen: Idris, Krimi und Abnabelung von einem nicht ganz tauglichen Vorläufer.

Bei Grimo (in der Welt »Sirt«) steht „Band“ III an. (Was, schon?! – Jaha!) Inzwischen haben sich aber so viele lose Fäden angesammelt, dass ich auch hier immer mehr planen muss. Somit laufen die neuen Episoden nicht mehr ganz so locker in die Tastatur.

Das E-Book von Grimo I hängt immer noch am (nicht vorhandenen, unbezahlbaren) Coverbild fest. Da muss ich noch hirnen, ob ich das nicht doch irgendwie selber hinbekomme.

Der »Würmerfraß« ist beim Verlag offenbar vergessen & verschollen. Ich habe aber immer noch keine Lust nachzuhaken. (Das ganze Buchmarkt-Getriebe, Autoren-Inflation, Wie-man-zu-schreiben-hat etc. nehmen mir im Moment jeden Elan.)

Ein weiterer Roman, »Die Sucherin«, ist inzwischen zum zigten Mal überarbeitet. – Schluss! Ab zu Tolino damit!

Und dann wären da noch Zuarbeiten zu einem Historischen Roman, bei dem sich immer mehr herausstellt, dass die Zeit, in der er spielen soll (Anfang 18. Jahrhundert), zu jenen „Dark Ages“ gehört, die von allen Sachbüchern fein umgangen werden. Eine Übergangszeit, die gerne stillschweigend unter die vorige oder die nachfolgende Epoche subsummiert wird, was bei näherem Hinsehen aber nicht so einfach zulässig ist.

Gelobet seien Regentage, an denen ich guten Gewissens am Rechner sitzen kann (anstatt im Garten zu werkeln)!

Eure Irja.

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Ach du liebe Zeit …

ach du liebe Zeit, keiner hat mehr für … (1) – das Bloggen Zeit! Zumindest ich nicht. Im Moment.

Wenigstens geht es mit Grimo (https://grimosteinklaue.wordpress.com/) voran und mit dem Polieren des Würmerfraßes. (Da war doch was? – Ja, genau.)

Und im Garten sind immerhin schon Kräuter, Erdbeeren und Orientalischer Mohn eingelaubt, die letzten Spezial-Kartoffeln aus der Erde, die letzte größere Zucchini geerntet. (Jetzt setzen diese verrückten Pflanzen nochmal an – im November!)

So, ich muss mal wieder – Kräuter trocknen, Obst einmachen …

Eure Irja.

(1) Hörbeispiel bei Amazon: http://www.amazon.de/gp/recsradio/radio/B000EDRASS/ref=pd_krex_dp_001_002/280-0311351-5350757?ie=UTF8&disc=1&track=2

Durststrecke?

Liebe Lesende,

nun ist es ja nicht so, dass ich nichts in der „Pipeline“ hätte, wie es zuweilen so schön-bescheuert heißt. Nur dass solche Projekt-Pipelines immer ohne Endstück kommen und man jedes Mal erst einige Partien „Rohre verlegen“ spielen muss, ehe was rauskommt. Wenn es denn kein Rohrkrepierer wird und man am Ende bedröppelt in die Röhre schaut.

Wenigstens sitze ich weiterhin an der Überarbeitung von Grimos Abenteuern Band I, mit gewissen Chancen auf (Eigen-)Veröffentlichung in den nächsten sechs Monaten.
Und an der Überarbeitung des Würmerfraßes, ständig im Kampf mit dem Kritischen Schweinehund, der mich bohrt und piesackt: „Triviales Geseiere! Was hast du dir dabei gedacht? Wozu soll das gut sein? Wer soll das eigentlich lesen?“ Etc. pp.

Kusch!

Aber ganz dumm sind diese Fragen ja nicht. Vielleicht sollte ich mal wieder durchschnaufen und mir anschauen, wo ich stehe und wo’s langgehen soll.

Eure Irja.

Würmerfraß nagt am Verlag!

Liebe Lesende und Schreibende,

sagte ich „Ende der Woche“? Sagte ich. Nur nicht, Ende welcher Woche. 😉 Jetzt aber!

Nachdem ich auf Anforderung das Manuskript zum Verlag geschickt hatte, hörte ich – natürlich – lange nichts mehr. Auf eine vorsichtige Nachfrage bekam ich die Antwort: ‚Haben wir noch gar nicht gelesen.‘ Einige Tage später kam dann das Urteil:

„ich bin sehr begeistert, (…). So sehr, dass ich das Buch unbedingt haben will, (…). In der Masse an Büchern, die praktisch jeden Tag den Markt überfluten, ist das, was man am Seltensten findet, Individualität, Innovation. Ihr Buch sticht sowohl vom Stil als auch vom Inhalt her in positivster Form heraus. Ich liebe die unkonventionellen Charaktere, vor allem aber das ungewöhnliche Setting, mit dem man, denke ich, ganz neue Leserkreise erobern kann. Dieses ungewöhnliche Setting ist zugleich auch das einzige, was IMO ein klein wenig Überarbeitung bräuchte. (…)“

Dass ich danach drei Schritt überm Boden schwebte, brauche ich, glaube ich, nicht weiter auszuführen!

Langsam komme ich wieder auf den Boden zurück. – Erst kommen die erwähnten Überarbeitungen der Anfangskapitel, dann (hoffentlich) der Vertrag. Dann Detail-Lektorat. Und das Ganze schön gemütlich. Wer Bücherherstellung kennt, erahnt schon: Dieses Jahr wird es nichts mehr mit der Publikation. Und auch nicht Anfang nächsten Jahres. Eher Ende … Und da das noch lange hin ist, kann noch jede Menge dazwischen kommen.

Nun ja. „Geduld ist die größte Tugend eines Autors“, schrieb mir sinngemäß ein befreundeter Autorenkollege. Wohl wahr!

Eure Irja.

Toll! Toll! Toll!

Liebe Lesende,

mein geliebter Schweinehund tollt durch den Garten (und lässt mich dann in Ruhe, während er mir vorm Computer schwer im Nacken hockt), die Pfingstrosen …

PfingstrosenblŸuete (Paeonie)

… haben es ganz toll hingekriegt, genau an Pfingsten zu erblühen, die Rettiche wachsen wie toll (leider auch die Beetinkompatiblen Wildkräuter), und der Verlag äußerte sich zum Würmerfraß. (Dazu etwa Ende der Woche mehr.)

Wie ihr seht: ich lebe noch. 🙂

Eure Irja.
(nach Diktat verreist 😉 )

Manuskriptanforderung!

Liebe Schreibende und Daumendrückende,

nix mit langem Warten!  – Ein Verlag hat schon das gesamte Manuskript angefordert!

Gut, insofern doch wieder „Warten“. Denn dass die Leseprobe gefielt, heißt nicht, dass der Rest ebenfalls gefällt. Aber immerhin!

Irja.

Da geht er hin, der Roman …

Liebe Lesende und Schreibende,

„Erleichterung“, schrieb mir eine gute Bekannte, würde ich doch sicher empfinden, nun, da ich den neuen Roman hinaus geschickt habe in die Verlagswelt.

Vielleicht sollte ich tatsächlich Erleichterung verspüren.

Tue ich aber nicht.

Na gut, ganz kurz. Als Anschreiben, Exposé, Leseprobe und etwaige Autorenkurzvita so weit fertig waren, wie ich sie eben bekam, und das ganze digitale Päckchen fertig geschnürt vorm Mailausgang stand.

Send.

Wenn ich Glück habe, bleibt das nun aufgekommene Gefühl der Leere auch weiterhin unausgefüllt. Unausgefüllt zumindest von Zweifeln oder gar entsetzter Verlegenheit: „Was hab ich da bloß verzapft?!“ (Wahlweise den Text selber meinend, das Anschreiben oder den CV.)

Denn nun heißt es warten. Einige Wochen lang einfach nur warten. Gut, dass inzwischen Frühling ist, Pflanzeninventur und -umtopfung anstehen und neue Anthologie-Ausschreibungen sprießen!

Für mich und für euch, liebe ebenfalls Schreibende, ist es besänftigend zu wissen, dass selbst J. K. Rowling eine Weile lang vor sich hin gewartet und etliche Absagen gesammelt haben soll, bevor …
(Na gut, sie hatte da noch sechs Bände H. P. vor sich, mit denen sie die Wartezeit gut überbrücken konnte. Aber so prinzipiell.)

Und euch, liebe Lesende, sei gesagt: Tja, so sieht das aus. Vielleicht denkt ihr daran, wenn ihr das nächste Buch aufschlagt (oder zu-, nach genossener Lektüre): Was der Autor empfunden haben mag, nachdem er seinen Roman abgeschickt hatte, und wie lange er wohl auf eine Verlagsantwort hat warten müssen.
(Na gut, wenn ihr gerade E. George, F. Schätzing, S. King oder G. R. R. Martin lest, erübrigen sich derlei Gedanken. Aber sonst.)

Aber jetzt wartet erst einmal mein Garten. Auf mich. Auf Baumschnitt und erste Aussaaten. Und dafür kann ich mir keine „sechs bis acht Wochen“ Zeit lassen! 😉

Eure Irja.

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