Der Herr Blaumeiser

Liebe Lesende,

gerade flatterte im Kolibrischwirrflug eine Blaumeise vor meinem Fenster herum. Zugleich fiel mein Blick auf ein Buch mit allerhand Haushaltstipps. „Illustriert von J. Blaumeiser“ stand darauf. Nach einem ersten Lachanfall duck-duckte ich diesen zeichnenden Blaumeiserich. So lernte ich Josef Blaumeiser kennen. (Leider ist er schon lange tot.)

Was, Du kennst Blaumeiser noch nicht? A Schand!, werden die einen nun sagen. – Na schön, ich bin halt keine Bayerin. Vielleicht habe ich auch so manches von ihm längst gesehen und mich darüber amüsiert, aber wo sieht man schon den Namen eines Illustrators oder Karikaturisten? (Eigentlich auch a Schand.)

Anderen wird es im Stillen womöglich so gehen wie mir: Blaumeiser? Putziger Name! Nie gehört … – All jenen sei hiermit eine hübsche Webseite empfohlen:
Der Zeichner Josef Blaumeiser. Samt Bildergalerie und mit Zeichnungen gespickter Biografie zum Herunterladen.

Viel Vergnügen!

Eure Irja.

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Der erste Salzstreuer

Liebe Lesende
und im kalten Herbsthauch Bibbernde,

es ist soweit! Ich habe den ersten „Salzstreuer“ auf Tübinges Straßen gesichtet!

(Quelle: affengeile-geschenke.de)

 

Noch war er dort nicht im Einsatz (vermutlich eher Umland), aber ausgerückt ist er immerhin. Ach ja, es wird Winter …

Eure Irja.

Seid Fair! Wir sind es wert!

Liebe Lesende,
ich selbst hatte noch keine Probleme mit Piraten, jedenfalls nicht direkt. (Mehr mit der Angst vor solchen …) Aber das Folgende könnte man eigentlich auch vielen Verlagen und Agenturen sagen, die meinen, nur auf sie und ihre Zufriedenheit komme es an.

Rüttel dich, schüttel dich …

… wirf Gold und Silber über mich!“,
musste ich gestern denken, als ich durch Tübingens Altstadt radelte. Grün-Gold-Silber flirrte von irgendwo oben auf die Gasse. Auf ein Hochzeitspaar? Einen Jubilar? – Gar nicht! Auf mich, auf dich, auf alle drumherum. Nicht aus einem Fenster der hohen Fachwerkhäuser, sondern aus der Krone eines Baumes, der sich dort auch noch zwischendrängelt. Laubgestöber, von Herbstwindböen herab geweht.

An diesem Tag fuhr ich durch noch viele Blätterschauer. Bange Frage: Sind das Vorboten eines frühen Winters?

Eure Irja.

Frühling ward’s und Sommer ward’s …

… und nun ein neuer Herbst.

Tomatenberge …

… warten aufs Verspachteltwerden,

und auf den brachen Salat- und Bohnenbeeten wächst zaghaft Gründünger heran.

Auch auf meinem brachen Schreibbeet sollte ich wohl besser Gründünger ansäen, sonst schwemmt die nächste Herbstdepression den letzten Boden weg, aus dem noch etwas sprießen könnte. Immerhin will ich jetzt versuchen, meinen Blog wieder zu erwecken, während die Bilche langsam schon wieder schlafen gehen.

Eure Irja.

Mist, Mist, Mist!

… gibt, gut abgelagert, feinsten Dünger.

Auf den ich in diesem Falle leider nicht hoffen darf. Denn mein „Mist“ bezieht sich darauf, dass mich diese ver*** [zensiert] Erkältung, die überall lauert, jetzt doch noch am Schlafittchen gepackt hat.

Wenigstens hatte damit mein Ysop-Tee seinen ersten Einsatz, und ich muss sagen, er hat sich bisher gut geschlagen. Wird in die schnelle Einsatztruppe aus (bisher) Salbei, Melisse, Kamille und Minze aufgenommen.

Nächstes Jahr denke ich hoffentlich auch wieder daran, den Spitzwegerich-Honig vor dem Starkfrost ins Haus zu holen. Es ist einfach blöd, mit Grippe in den Garten zu gehen und gefrorenen Boden aufzustemmen, in dem tief unten das Honigglas schlummert.

Lob natürlich auch den Quitten. Gibt wenig, was so gut Heiserkeit  vertreibt wie Quittenkonfekt (oder -brot oder -speck oder wie auch immer).

Oh, ich muss Schluss machen – Sankta Bettruhe ruft!

Bis demnächst,

Irja.

Bssst! Frühlingsboten!

Liebe Lesende & den Frühling Erwartende,

ts, was ragt denn da aus der Blüte raus?

 

Ah! Nun wird wieder in Blüten herum gewurschtelt. Endlich! 🙂

 

Und wenn der Winter noch einmal zurück kommt, wird er gepiekst, so!

Eure Irja.

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